Wohnungen "Wohnsitze" III
Torre Santa Sabina war die nächste Station. Der Sommer meldete sich an und wir fanden eine Ferienwohnung in einem Resort am Meer. Eine recht neue Anlage, sehr gepflegt mit allem Komfort. Ich gehe davon aus, dass der Preis so günstig war, da noch keine Hochsaison war. Ein Wohnraum, angenehmes Schlafzimmer (mit Mückengitter bei den Fenstern), gute Küche, schönes Bad und eine grosszügige Terrasse rundeten die Unterkunft ab. Dieser Ort war die Ausgangslage für Ausflüge nach Alberobello, Cisternino, Ostuni und weitere Orte im Valle d'Itria.
Jedesmal, nach der Ankunft in einer Wohnung, richtete Maria die Wohnung zweckmässig ein, damit sie wunderbare Menu für uns zwei kochen konnte. Maria hat eine kleine Wasserpfanne, die "Erna-Pfanne" mitgenommen. In Pompei haben wir eine kleine Bratpfanne dazu gekauft. In vielen Wohnungen waren wir sehr froh über diese Kochgeräte.
Nach Torre Santa Sabina reisten wir weiter nach Bari. Vor den Toren fanden wir ein B&B für drei Nächte. Es war uns ein Anliegen, in Bari mindestens zwei ganze Tage verbringen zu können. Wir konnten unser Auto bei der Unterkunft stehen lassen und den Bus bei der Station, welche 100 Meter von der Unterkunft entfernt ist, nehmen.
In Bari war eine Werbeveranstaltung über die Region Basilikata. Diese hat uns angesprochen und wir haben entschieden, Matera zu besuchen. Am Stadtrand von Matera fand ich eine tolle Wohnung. Die Fahrt in die Stadt war gut 2.5 Kilometer und es hatte genügend ideale Parkhäuser. Matera hat uns sehr angesprochen, das kommt in meinem Beitrag über die Stadt zur Geltung, die Wohnung war perfekt. Wir konnten noch eine Nacht dazu buchen.
Matera, die Wohnung, die Stadt - "perfetto".
Vieste war die nächste Station. Uns hat die Halbinsel angesprochen. Man spürte den Sommer kommen und so hofften wir, dass ein feiner Sandstrand zum Bad einladen wird. Der Nationalpark "Foresta Umbra" war neben dem bekannten Strand auch ein Besuchsziel. Unsere Erwartungen wurden durch das Band übertroffen und wir konnten glücklicherweise zwei weitere Nächte verlängern. ...eigentlich hätten wir noch länger hier bleiben sollen/können/wollen. Es war wirklich sehr schön. Die Wohnung in einem älteren, kleinen Ferienresort, mit Liebe gepflegt, herzliche Betreuung, nahe zum Strand - was wünscht man sich mehr.
Porto Sant'Elpidio ist auf halbem Weg nach Florenz. Ich ging davon aus, dass auch hier feiner Sandstrand ist. Es war angenehm, wir konnten im Meer baden, flanieren, doch der Strand war kiesig. Dass wir kein WLAN hatten, na ja, das war ganz eigenartig. Die Wohnung war tipptopp, doch die Wohneinheit liess zu wünschen übrig. Leere Geschäftsräume, komische Menschen die ein und aus gingen - wir waren nicht lange hier, so war es für uns kein Problem.
Unsere Idee war, die Italienreise mit einem Wochenaufenthalt in Florenz abzuschliessen. Da in Florenz in diesem Moment Hochsaison ist beliessen wir es bei einer Nacht in einem schönen Hotel zum Nebensaisonpreis. Bei der Einfahrt zum Hotel kam ich ins Schwärmen. Die Kiesstrasse und die Art der Liegenschaft und der Umschwung erinnerten mich an schöne Zeiten in Murten.
Wie erwähnt entsprachen die Preise für eine Unterkunft in Florenz nicht unserem Budget. Also suchte ich eine Unterkunft in der Region Ravenna. In einer tollen Ferienanlage in Lido Adriano fand ich eine Wohnung mit allem Drum und Dran und erst noch zweihundert Meter vom Meer entfernt... mit feinstem Sandstrand. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegen waren im Preis der Wohnung inbegriffen. Was wünscht man sich mehr.
Bei der Unterkunft angekommen sagte Maria, dass sie nicht in diese Wohnung möchte. Sie ziehe eine Wohnung längs zum Meer vor. Ich soll doch gleich fragen, ob es möglich ist. Dazu kommt, dass in der vorgesehenen Wohnung zwei Stockwerke zu überwinden seien, das sei für meinen Rücken nicht gut. Ich bemerkte, dass ich es melde, wenn mir das Gepäck zu schwer zum Tragen sei und überhaupt, zuerst gehen wir die Wohnung anschauen. Sie überzeugte uns und wir blieben... auch hier eine Nacht länger.
Wie sind wir durch Italien gereist? Es ist bekannt, mit unserem Peugeot 308cc. Wenn man mit dem eigenen Auto in die Ferien reist und keine Erfahrung hat, na ja, dann packt man ein was das Zeug hält. Unser Auto war vollgestopft mit Zwischensaisonkleider, Sommerkleider, Badekleider, Schuhen, Bücher, Haushaltgegenstände, Gewürz, Lebensmittel, die übrig waren und sonst noch Allerlei. Der Kofferraum war vollgestopft und auf dem Rücksitz waren unsere beiden Reisekoffer sowie vier Taschen und zwei Rucksäcke.
Für die Fortsetzung unserer Reise Richtung Norden haben wir etwa einen Drittel an Gepäck reduziert. 😉

























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