Wohnungen, "Wohnsitze" VIII

Wir haben Frankreich verlassen und sind in San Sebastian angekommen. Wie in meinem Internet-Tagebuch bereits festgehalten, eine Stadt die fasziniert. In einem Aussenquartier haben wir eine Parterre-Wohnung gefunden. Zweckmässig, mit Parkplatz und direkter Busverbindung in die Stadt. Die Busfahrt dauerte ca. 10 Minuten, was wollen wir mehr. Das ist sehr angenehm, vor allem auch, weil gleich zwei Buslinien an der Haltestelle verzeichnet sind. So mussten wir nie lange warten. 

Guggenheim Museum Bilbao


Die Wohnung in San Sebastian war ein breiter Schlauch, wenn ich das so schreiben darf. Hinten war ein grosszügiges Schlafzimmer mit Fenster zur Quartierstrasse. Vorne ein längerer Wohn-, Ess- und Kochbereich. Die Dusche war ideal und von der Temperatur her war die Wohnung angenehm. Das Auto konnten wir 10 Meter auf einem für uns reservierten Parkplatz neben der Eingangstüre parkieren. 


Kaum in einer neuen Wohnung ist Maria voll in Fahrt, nachdem ich unnötige Küchengeräte wie zum Beispiel Mikrowellengerät entfernt habe, mit Küche einrichten. 


In Bilbao logierten wir in einem sehr angenehmen und zentral gelegenen Hotel. Auf airbnb und booking.com habe ich Wohnungen gesucht. Doch diese waren alle ausserhalb des Zentrums. Wir wollten die Stadt erleben und in kurzer Zeit möglichst viel sehen. Das ist uns bei drei Übernachtungen, also volle zwei Tage, gut gelungen. Das moderne Hotel war 500 Meter vom Guggenheim Museum und zur Altstadt entfernt. Um in die moderne Innenstadt zu gelangen waren es einige Schritte mehr. Die Standseilbahn auf den Hausberg war 200 Meter hinter dem Hotel. Das Frühstück war sehr vielseitig und gut, das Zimmer war grosszügig eingerichtet und sehr angenehm. Wir haben einige zig-Tausend Schritte durch die Stadt gemacht. Das Weihnachtsessen, ein feines Menu, genossen wir im Hoteleigenen Restaurant. Sehr aufmerksamer und freundlicher Service. 


Unser Weihnachtsmenu am 24. Dezember 2022 im Hotel Hesperia


Auch in Gijòn haben wir uns für ein Hotel entschieden. Ich habe auf halbem Weg nach Santiago de Compostela eine sehenswürdige Stadt gesucht und gefunden. Als wir im Hotel eincheckten wurde uns ein Upgrade zum gleichen Preis angeboten. Wir erhielten schon fast eine Suite mit Fernsicht auf das Meer. Das passte uns so sehr, dass wir eine zweite Nacht im selben Zimmer - zum selben Preis - buchen konnten. So hatten wir auch für diese Stadt einen ganzen Tag Zeit und konnten dabei viel Spannendes entdecken.

Ein riesiges Schlafzimmer mit Arbeitstisch am Fenster und Blick auf das Meer. Bad mit Jakuzi 😉


In Santiago de Compostela war das Wetterglück nicht mehr mit uns. Doch für Stadtbesichtigungen war es ok. Die Wohnung war in einem Aussenquartier mit Reihenhäusern. Da bewohnten wir eine 31/2 Zimmer Parterrewohnung. Angenehmes Schlafzimmer, gemütliches Wohnzimmer und grosse Küche mit einem grossen Esstisch. Die Wohnung war etwas kühl und ich bat um Optimierung. Am anderen Tag kam ein Fachmann und testete die wohl "neue" Bodenheizung. In der Wohnstube funktionierte diese ein bisschen. In den übrigen Räumen war der Boden eher kalt. Sie brachten uns umgehend einen Heizlüfter und sogar einen neuen Baustellenheizlüfter. Das war effizient und wir konnten die Wohnung auf eine angnehme Zimmertemperatur bringen. Das Auto konnten wir im ruhigen Wohnquartier an der Strasse parkieren. Auch hier gab es eine Bushaltestelle. Wir mussten etwa 300 Meter gehen, ist doch vertretbar und angenehm. Die Stadt hat uns sehr beeindruckt. 

Angenehme Küche und gemütliches Wohnzimmer. 

Schlafzimmer, "Kinderzimmer" respektive Arbeitszimmer und schönes Bad. 



Nach dem Aufenthalt in Santiago de Compostela sind wir nach Portugal aufgebrochen. Wir haben die Grenze passiert und nach einem kurzen Halt in Braga die erste Wohnung in Porto bezogen. Portugal hat eine Zeitverschiebung von einer Stunde. Das haben wir nicht realisiert und der Vermieter hat uns auch nicht darauf aufmerksam gemacht. So waren wir eine Stunde zu früh eingetroffen. Diese Zeit konnten wir einfach überbrücken, wir sind flexibel. 

Die Wohnung in Porto war in einem neuen Mehrfamilienhaus, welches noch nicht so lange steht. Ein moderner Betonbau mit guter Einrichtung. Hinter der grossen Fensterfront nach Süden vom Schlafzimmer und dem Wohnbereich befand sich ein Balkon. Wir konnten den Sonnenaufgang vom Bett her geniessen. Doch auch hier, das Wetterglück stand nicht so auf unserer Seite. Anscheinend gab es sogar Überschwemmungen in der Stadt. Vor der Liegenschaft war freies Land, da bildete sich ein kleiner Teich. In der Stadt haben wir tags darauf an verschiedenen Orten Sandsäcke gesehen. Da sind wohl etliche Liter vom Himmel gefallen. Nun für uns, neben zwei Tagen durchwegs Regen, genossen wir die übrigen Tage umso mehr. A Propos, Regentag, da sind wir am Sonntag mit unserem Auto aus der Garage gefahren und in die Tiefgarage eines grossen Warenhauses, das etwa zwei Kilometer von uns entfernt war und wir schlenderten durch die Abteilungen. Ich fand sogar zwei Paar Jeans. 





Nach Porto sind wir nach Buarcos, bei Figueira da Foz gefahren. Dort konnten wir eine Wohnung mit Meerblick für eine Woche belegen. Das etwa 20-jährige moderne Gebäude mit einigen Dutzend Wohneinheiten, verfügte auch über eine Tiefgarage. Ich bin einmal hineingefahren. Schon fast kriminell. Die Zufahrt hätte es dem Architekten erlaubt, ein langsames Gefälle einzuplanen. Doch die Einfahrt begann einige Meter vor der Garagentüre, sie war extrem steil und eng. Ich bin ganz langsam hinuntergefahren. Maria fand das kein Problem ohne es gesehen zu haben. Sie sass im Auto, als wir aus der Garage gefahren sind. Es ist wieder gleich steil, hat eine enge Kurve und in der Mitte ist der Asphalt gelöst, sodass das Vorderrad beim Hochfahren durchdrehte. Ich musste zurückfahren und mit etwas Anlauf noch einmal starten. Es ist mir gelungen und Maria war gleicher Meinung, das Auto nicht mehr in die Tiefgarage zu bringen. Auch hier meinte es das Wetter nicht so gut mit uns. Zwei Tage sonnig, der Rest eher regnerisch. Trotz allem genossen wir den Aufenthalt in der angenehmen Wohnung mit Teil-Meerblick. 

Mit dem Lift sind wir im dritten Stock angekommen. Das Gepäck konnte so ohne grossen Aufwand in die Wohnung gebracht werden. Links beim Eingang war eine grosszügige Küche mit allem Notwendigen. Im Anschluss befand sich das Bad in einem geschlossenen Raum. Dann war man in der Wohnstube mit einem angenehmen Esstisch. Das Schlafzimmer war gleich daneben. Ein kleiner Balkon rundete die Wohnung ab. 








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