Spanien in 22 Tagen durch für uns bisher eher unbekannte Orte

Nach unserer Reise, quer durch Portugal, folgte logischerweise Spanien. In Andalusien haben wir vor vielen Jahren zwei schöne Wochen Ferien verbracht. Eine unvergessliche Rundreise, wo wir grossartige Orte wie Granada, Cordoba, Sevilla, Cadiz bis Rondo mit einem Mietauto bereisen durften. Anschliessend genossen wir eine Woche Ferien am Strand in Torremolinos bei Malaga. Madrid kannten wir bisher noch nicht und so war unser Hauptziel die spanische Hauptstadt. Auf der Karte suchte ich nach Orten, wo wir jeweils einen Zwischenhalt machen könnten, damit wir nicht allzu lange Strecken fahren mussten. Ich habe etliche gefunden, wir waren überrascht und begeistert. 

Links und Mitte: Sagrada Familia, wir durften dieses Gotteshaus besuchen. Rechts: Der Abendmahlkelch Jesu


Sevilla haben wir bereits gekannt, aber irgendwie hatten wir Lust, diese Stadt noch einmal zu besuchen. Ich fand ein einfaches Hotel mit Parkplatz im Herzen der Stadt. Zu Fuss waren es gut 900 Meter bis zur Kathedrale, dem Fussgängerbereich mit all seinen Restaurants und vielleicht 400 Meter weiter bis zum "Plaza de España". Wir sind jeden Abend (zwei an der Zahl :-) dem Guadalquivir, dem längsten Fluss in Andalusien, entlang spaziert um in die Altstadt zu gelangen. Es hat unzählig viele sympathische Restaurants, wo man - für uns - die besten und vielseitigsten Tapas in ganz Spanien bestellen konnte. Diese Stadt strahlt uns eine Sympathie entgegen. Ich kann mir vorstellen, dass wir nicht das letzte Mal in dieser Stadt gewesen waren. Sie hat Charme, wir fühlten uns wohl und sie bietet enorm viel. 


      

Das beste und sympathischte Bier in Sevilla 👍😊    


Cácares war die erste Station die ich bei Google-Map, nach stundenlangem Anklicken auf Ortschaften auf der Strecke nach Madrid, gefunden habe. UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986. Etwas nordöstlich der heutigen Stadt war ca. 80 Jahre BC eine römische Festungsanlage. Einige Jahrzehnte später wurde die Stadt gegründet. Sie erlebte bewegte Zeiten, bis sie im 13. Jahrhundert zum Königreich Léon gehörte. Cácares ist auch als "enthauptete Stadt" bekannt. Beim Thronfolgestreit im 15. Jahrhundert liess die Gewinnerin, Königin Isabella I. von Kastilien, alle Türme der Häuser von Besitzern, welche nicht auf ihrer Seite standen, abreissen. Wenn man heute durch die Stadt flaniert, unter den Arkaden beim Plaza Mayor ein Glas Wein geniesst und die alten Mauern bewundert... man fühlt sich in einem anderen Zeitalter. Wenn die Mauern Geschichten erzählen könnten, man könnte stundenlang zuhören. 




Nach Cácares wollten wir weiter nach Toledo reisen. Da ist mir die Stadt Mérida aufgefallen. UNESCO-Weltkulturerbe seit 1993.Wir haben uns entschlossen, diese Stadt auch zu besuchen, auch wenn wir einige Kilometer zurückfahren mussten. Es hat sich gelohnt, eine eindrückliche Stadt mit spannender Geschichte. Wir fühlten uns teils wie in Italien. Man spürte die Römer noch förmlich. Im Jahr 25 BC hat Kaiser Augustus die Stadt gegründet. Viele Bauten, in gut vorstellbarem Zustand aus dieser Zeit, können noch besucht werden. Ein Amphitheater, ein Theater, en Aquädukt, eine Brücke mit einer Festung und sogar ein Circus sind auf dem Stadtgelände. Die Kirche Santa Eulalia gilt als Keimzelle für die Entstehung des Christentums in Spanien und wurde auch als Wallfahrtsort wahrgenommen. Die Märtyrerin Santa Eulalia ist die Patronin (Schutzheilige) der Stadt. Wir hatten ein Hotel in einem historischen Gebäude mitten in der Stadt und konnten so all die eindrücklichen Sehenswürdigkeiten zu Fuss besuchen. Maria war dann doch etwas erschöpft, sodass ich das Aquädukt und den Circus schlussendlich alleine besuchte. 

Ein Circus, wie man ihn nicht mehr so oft sehen kann!




Nach Mérida ging es dann wie geplant nach Toledo. UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986. Da blieb uns doch kurz der Atem stehen. Zum Glück haben wir hier zwei Nächte gebucht. Die Altstadt erreicht man angenehm mit Rolltreppen. Oben angekommen ist man mitten in einer sehr belebten touristisch geprägten Stadt, wo wir bei unserer Ankunft von der örtlichen Stadtmusik empfangen wurden 😊. 


Toledo ist die spanische Stadt, die wohl am meisten Geschichte von Spanien auf engem Raum beherbergt. Knapp 200 Jahre BC eroberten die Römer die Stadt, etliche Jahrhunderte später folgten die Westgoten. Toledo war die Hauptstadt ihres Reiches. Anschlissend kamen die Mauren, die das Leben der Stadt über Jahrhunderte prägten. Nach der Eroberung erhob Alfonso VI., König von Kastilien und Léon, Toledo im Jahr 1085 zur Hauptstadt von Kastilien. So wird die Stadt mit Recht auch "die Stadt der drei Kulturen" genannt.  

Links: Empfang der Stadtmusik 😊                      -                        Rechts: Kloster San Juan de los Reyes


Beginnen wir mit dem von weitem zu sehenden, dominantesten Gebäude, dem Alkazar aus dem 16. Jahrhundert. Auf diesem Gelände sieht man noch gut, dass verschiedene Kulturen Bauwerke erstellten, ergänzten und neu überbauten. Zuerst, wie könnte es anders sein, sieht man Mauern aus der römischen Zeit, anschliessend sieht man Grundrisse und Mauern der Westgoten und Araber, bis schlussendlich im 16. Jahrhundert die Christen die Fortsetzung an die Hand genommen haben. 1710 wurde die Anlage durch Feuer während dem Erbfolgekrieg zerstört. In der Folge wurde der Bau sichtbar im Herrera-Stil (Spätrenaissance) wieder aufgebaut. 

Links: der dominante Alcazar - Rechts: die Militärakademie auf dem gegenüberliegenden Hügel

Der bekannte Grieche El Greco (Dominikos Theotokópulos) ist aus nicht nachvollziehbaren Gründen in Spanien eingewandert und lebte bis zu seinem Tod 1614 in Toledo. Er war Maler des spanischen Manierismus und der ausklingenden Renaissance. Ebenso arbeitete er auch als Bildhauer und Architekt. Seine Malerei galt vor allem religiösen Bilder. Einmal erhielt er den Auftrag, ein Bild für die Kathedrale, "Christus wird seiner Kleider beraubt", zu malen. Sein Vermittler schlug einen Preis von 900 Dukaten vor. Die Vertreter der Kathedrale wollten nur 200 Dukaten bezahlen. Sie waren mit dem Inhalt des Kunstwerks nicht ganz einverstanden. El Greco war jedoch nicht bereit, gewünschte Änderungen vorzunehmen, da es sich um "sein" Werk handelte. Nach einigen Jahren wurde schlussendlich ein Preis von 535 Dukaten bezahlt. 

Damit zur Kathedrale von Toledo, ein gewaltiges Bauwerk das mitten in der Stadt steht. Ferdinand III. liess die westgotische Kirche abreissen und legte den ersten Stein anno 1227 zum Bau der Kathedrale. Nachfolgende Bemerkung konnte ich nirgends mehr nachlesen, ich muss mich an meine Erinnerung beim Besuch der Kathedrale halten. Einer der heiligen Statuen ist ein Maure, was wohl einmalig ist. Der nach dem Eingang, im rechten Chorbereich, sollte der Bau im maurischen Stil abgerissen werden. Ein Kirchenvertreter der Mauren war vermittelnd und konnte erreichen, dass bestimmte maurische Elemente aus Respekt bestehen bleiben sollen. Das wurde schlussendlich akzeptiert. Dadurch konnte ein weiterer Krieg verhindert werden. 

So gibt es auch eine Legende vom Riesen in Toledo (Bild oben rechts). Der Legende nach hatte dieser ein Pakt mit dem Teufel. Er durchschaute die bösen Absichten und entschied sich, gute Taten zu vollbringen. Er trug ein Kind durch den Fluss... Weitere Details fehlen mir, ich werde versuchen, die Legende zu finden und diese unter "Menschen und Erlebnisse in Spanien" festzuhalten. 

Das nächste Ziel war Madrid. Aufgrund der Umweltvorschriften kam ich schon etwas ins Rotieren. Ich buchte schon einmal eine Nacht im Exe Victoria Palace in El Escorial, da der Besuch des Königsklosters auf unserer Reiseplanung war. In Mafra habe ich erfahren, dass nur dieses Königskloster noch schöner sei. Der Preis von EURO 82 für eine Nacht in diesem 4-Stern Hotel schien mir günstig. In Spanien scheinen die Umwelt-Vorschriften niemand zu kennen, dass es solche gibt jedoch schon. Ich habe mich bei der Ortspolizei vor Ort erkundigt. Sie konnten mir keine Auskunft geben, da nicht wissend. So notierten sie mir einfach die Telefonnummer der Stadtpolizei in Madrid mit. Ich solle doch dort anrufen - debrouillez-vous, am besten auf Spanisch, hahaha. Ich gab es kurzerhand auf und fragte in unserem Hotel nach, ob noch ein Zimmer für die nächsten Tage frei sei.  Für die zusätzlichen Nächte für zwei Personen pro Nacht inkl. Frühstück mussten wir für zwei Nächte je 65 EURO und die dritte Nacht 99 EURO berappen. So logierten wir gerne vier Nächte in diesem angenehmen Hotel. Das Zimmer, das Frühstück, die Rezeption, es war einfach alles perfekt. 200 Meter neben dem Hotel war der Busbahnhof. Alle 20 Minuten fuhr ein Bus direkt nach Madrid, für EURO 4.30 pro Person ein Weg, was wünscht man sich mehr. 

In El Escorial fühlten wir uns wie zuhause, auch wenn die Stadt auf etwas über 1'000 MüM ist. Wir besuchten die gewaltige Palast- und Klosteranlage, welche 1584 auf Initiative von König Philipp II. nach Plänen von Juan Bautista de Toledo gebaut wurde. Die Bauleitung hatte Juan de Herrera. Das Bauwerk ist der grösste Renaissancebau der Welt und ist seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Der Bau steht auf einer Grundfläche von 33'327 m2 mit einer Länge von 207 Meter und einer Breite von 161 Meter. 1'200 Türen und über 2'500 Fenster sind eingebaut. Das Gebäude, auch die Kirche innen, wurde schlicht im spanischen Herrera-Stil der Spätrenaissance gebaut. Es hat wenig bis keine Verzierungen in und um das Gebäude. Die Kirche hat, ich erlaube mir die Bemerkung, eine reformierte Erscheinung. Heilige Statuen muss man suchen, christliche Gemälde und Kruzifixe und goldverzierte Elemente gibt es nur wenige. Die Kirche als Solches kommt dadurch viel mehr zur Geltung. Diese Einfachheit, Schlichtheit und Besonnenheit beeindruckten mich nachhaltig. 

Die Anlage beherbergt auch das Pantheon der Könige von Spanien. Ein Kaiser und über 20 Königinnen und Könige ruhen hier. Ebenso ein eindrückliches Pantheon der Infanten ist direkt angeschlossen. Die Bibliothek ist, im Gegensatz zur Kirche, ein Prunkstück. Die grossartigen Deckenfresken in einem der grössten Säle des Palastes, wo die Wissenschaften thematisiert werden, beherbergt eine Sammlung von über 40'000 Bücher. 


Madrid haben wir an zwei Tagen besucht. Die Fahrt mit dem Bus dauerte zwar eine Stunde pro Weg. Ohne Umsteigen war es doch recht angenehm. Am ersten Tag besuchten wir das Schloss. Eine halbe Stunde in der Warteschlange stehen war angesagt. Die Zeit verging rasch und schon waren wir im königlichen Schloss, im Palacio Real de Madrid. Auf 135'000 m2 und fast 3'500 Räumen ist es das grösste königliche Schloss in Europa. König Philipp V. liess den Barockbau 1735 bauen. All die Räume, welche besucht werden können, sind schon überwältigend. Vis-à-vis vom Schloss ist die Kathedrale La Almudena. Der Bau der Kirche begann 1879 und wurde erst im 20. Jahrhundert fertig gebaut. Auf dem Plaza Mayor genehmigten wir eine Paella. Die Puerta del Sol, das Wahrzeichen von Madrid, haben wir vergeblich gesucht. Der gesamte Platz war zu dieser Zeit eine einzige Baustelle. Der Cibeles-Brunnen in der Nähe lachte uns dann in voller Pracht zu. 


Am folgenden Tag besuchten wir zuerst das Gate of Europe mit seinen Twin Tower. Anschliessend fuhren wir mit der Metro zum Retiro-Park. In einem traditionellen Lokal genossen wir einen Kaffee... und ich ein Bier vom Fass. Im Mercado San Miguel (Bild oben Mitte) wollten wir eigentlich etwas Essen. Dies wird in den Reiseführern empfohlen. Die Menschenmenge in der Halle und der Lärm liess unseren Aufenthalt an diesem historischen Ort verkürzen. Bevor uns der Bus zurückbrachte, hatten wir noch Zeit, den Tempel von Debod zu besuchen. Wir warteten über eine Stunde für den Eintritt. Dieser Tempel wurde aufgrund des Assuan-Staudamms 1961 auseinandergenommen. 1970 wurden die Steinblöcke per Schiff nach Madrid gebracht. Der Tempel ist seit 1972 öffentlich zugänglich. Ausserhalb von Ägypten ist ein solches Bauwerk nur selten zu bewundern. 


Maria hat in einer chinesischen Sendung von Segovia gehört. Ich habe nachgeschaut, wo sich diese Stadt befindet und stellte fest, dass es nur ein kleiner Umweg ist, um anschliessend nach Valencia zu gelangen. So machten wir einen zusätzlichen Halt, auch diese Stadt zu besuchen. Eine Legende sagt, dass ein Urenkel von Noah die Stadt etwa 1'000 Jahre vor Christus gegründet hat. Die Kelten verteidigten ihre Stadt vor den Römern. Allem zum Trotz konnten die Römer die Stadt einnehmen. Das auffällige, 28 Meter hohe und 728 Meter lange Aquädukt wurde gegen das 2. Jahrhundert anno Domini gebaut. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert war die Stadt in maurischem Besitz. 1085 eroberte Alfons IV. Segovia, welches vom 13. bis ins 15. Jahrhundert Königsresidenz war. Wir durften eine schöne und spannende Altstadt mit seiner Kathedrale und dem Schloss am Ende des Stadtkerns auf einem gewaltigen Felsvorsprung, entdecken. 



Valencia war die nächste Destination. Nahe Sagunt haben wir für eine Woche eine Unterkunft am Meer gefunden. Wir wollten uns von den vielen Eindrücken etwas erholen und besuchten "nur" zwei historische Orte. Sagunt war im Jahr 200 BC eine prosperierende Stadt. Das sieht man an verschiedenen römischen Mauern und dem Theater. Auf der Anhöhe sind Gebäudereste einer riesigen Burganlage zu sehen. Diesen "Hausberg" besiedelten Römer, Westgoten, Araber und Christen. Heute ist es wohl ein beliebtes Ausflugsziel für Schulreisen. 

Links: riesige Burganlage von Sagunt  -  Mitte & Rechts: Flamingos und Fahrt über Land.


Einen Tagesausflug machten wir nach Valencia. Ich habe mich nicht so gut vorbereitet um diese Stadt zu besuchen. Wir parkierten in einem Parkhaus nahe der Fussgängerzone und gingen einfach einmal so los. Wir begannen die Markthalle zu bestaunen. Beim Ausgang sahen wir ein besonderes Gebäude. Also gingen wir an die Kasse und kauften Tickets und standen kurz darauf in einem der charakteristischsten Gotik-Gebäude der Stadt, der Seidenbörse, oder auch Lonja de la Seda, welche 1469 als Ölmarkt gegründet und 1533 fertig erstellt wurde. In den folgenden Jahrhunderten diente es als Seidenbörse. Im Hause gibt es auch den Saal "Consulat de la Mar" und es verfügt sogar über einige Zellen für säumige Schuldner. 

Nach der Seidenbörse besuchten wir die Kathedrale, welche auf einem ehemaligen römischen Tempel, der anschliessend zu einer Moschee umgewandelt wurde, gebaut wurde. In der Folge wurde in einem gotischen Stil, mit Elementen aus verschiedenen Epochen, die heutige Kathedrale gebaut. Der Erzählung nach ist hier der Kelch, den Jesus zum letzten Abendmahl benutze. Der Apostel Petrus soll diesen Kelch nach Rom gebracht haben. Dieser wurde im Vatikan verwaltet. Während der Christenverfolgung brachte der heilige Lorenz den Kelch nach Huesca, wo seine Eltern lebten. Über wenige Umwege kam der Kelch 1424 in den Besitz von König Alfonso dem Grossmütigen, der diesen Kelch in seinem Königspalast von Valencia aufbewahrte. Seit 1437 wird dieser heilige Kelch, auch Gral genannt, in der Kathedrale bestens gehütet aufbewahrt. 

Nach der Besteigung des Glockenturms, wo wir eine Panoramasicht über die Stadt genossen, besuchten wir noch das Stadttor, die Porta de Serrano. Dann fuhren wir mit vielen unglaublichen Eindrücken in unsere Unterkunft zurück. 


Die letzte Station in Spanien war Barcelona. Wir waren schon einmal in Barcelona, konnten jedoch die Sagrada Familia nicht besuchen. Dieses Gotteshaus war unser Hauptziel. Dank der Unterstützung an der Rezeption des Hotels Hesperia habe ich auf der richtigen Webseite zwei Tickets kaufen können. Vor Ort ist es nicht mehr möglich, Tickets zu kaufen. Wir waren überglücklich, dass wir es geschafft haben, dieses Bauwerk auch von innen zu besuchen.

1866 gründete Josep Maria Bocabella, Besitzer einer religiösen Buchhandlung, einen Verein der Heiligen Familie in Barcelona.  Zwischen 1882 und 1893 wurden Pläne entworfen. Die Grundsteinlegung fand im Jahr 1882 statt, Anton Gaudi war als Student des Architekten Del Villar auch anwesend. Ein Jahr nach dem Baubeginn kam es zu Meinungsverschiedenheiten der Bauleitung. Architekt Joan Martorell lehnte es ab, das Projekt weiter zu leiten, da er am Zerwürfnis beteiligt war. Er schlug seinen Mitarbeiter Gaudi vor, der das Werk an die Hand nahm. Mehr will ich dazu nicht mehr schreiben, die eindrücklichen Bilder sprechen für sich. 


...et bientôt du sud de la France 😊


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